
Die europäische
RoHS-Richtlinie (
Restriction
of certain
Hazardous
Substances) trat in Deutschland am 16. März 2005 in Kraft und beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in der Produktion. Insbesondere sollten Schwermetalle wie Blei (PB), Cadmium (Cd), Quecksilber(Hg), sechswertiges Chrom (Cr(VI)) und Bromhaltige Flammschutzmittel wie polybromierte Biphenyle (PBB) und Diphenylether (PBDE) bei der Fertigung bestimmter Produkte nicht verwendet werden. Weiterhin soll auf eine bleifreie Verlötung von Bauteilen geachtet, sowie auf den Einsatz giftiger Flammhemmer verzichtet werden. Betroffen sind alle Arten von Produkten, wie Haushaltsgeräte, Spielzeuge, Leuchten, uvm.. Ausgenommen von der
RoHS sind medizinische Geräte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente, Autoelektronik sowie der komplette militärische Bereich. RoHS unterstützt somit ein effizientes Recycling von nicht mehr verwendeten Produkten. Die Umsetzung der Richtlinien beruht auf der EU-Gesetzgebung, sie müssen aber weltweit eingehalten werden. Die Übergangsfrist für Hersteller lief bis zum 1. Juli 2006.
Bedeutung der RoHS-Zeichen:
- Mit durchgestrichenem Pb bzw. Lead Free werden bleifreie und bleifrei verlötete Produkte markiert.
- Mit dem Aufdruck RoHS konform können jene Produkte gekennzeichnet werden, welche die RoHS Direktive vollständig einhalten.
- Grün/weiße, grün/schwarze, weiß/schwarze sowie weiß-rot-schwarze RoHS-Zeichen signalisieren, dass die Grenzwerte der RoHS Richtlinie bei der Herstellung des Produkts eingehalten wurde.
- Gelb/schwarze RoHS-Zeichen machen deutlich, dass Bauteile Substanzen enthalten, welche die Grenzwerte nicht einhalten.
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RoHS Etiketten.